Austrian Guardians im Interview

Am Samstag, den 02.12.2017, ging der erste von zwei Qualifiern für die A1 eSports League Austria – powered by ESL über die Bühne. Mit den Austrian Guardians und Tick Trick und Duck hatte das Turnier auch zwei würdige Sieger. Vor allem die Austrian Guardians konnten auf ganzer Linie überzeugen und bezwangen auch im Finale die zweiten Qualifikanten Tick Trick und Duck. Sie dürfen sich nicht nur über einen Platz in der Gruppenphase freuen, sondern auch auf 1600 RP für jeden und einen Triumphant Ryze.

Wir haben kurz mit Florian Nadegger, dem Captain des Teams Austrian Guardians gesprochen und ihn über die aktuelle Stimmung im Team und geplante Vorbereitungen befragt.

Wie geht es euch nach der erfolgreichen Qualifikation? 

Wir freuen uns natürlich, dass es auf Anhieb geklappt hat, uns für die A1 Liga zu qualifizieren – auch wenn wir eigentlich damit gerechnet haben. Es ist einfach unglaublich cool zu wissen, dass wir in der Gruppenphase mit dabei sein werden. Das gibt uns natürlich einen wahnsinnigen Motivationsschub und wir können das Offline-Finale kaum noch erwarten!  

 Wie habt ihr euch auf den Qualifier vorbereitet?  

Wir haben ein paar Tage vorher einige Matches gegen andere, starke Teams gespielt, um zu sehen wo wir stehen. Als wir dann jedes Scrim gewonnen und sogar ein EPS-Team geschlagen haben, wussten wir, dass wir definitiv so weit sind. 

Was war für euch das schwierigste Spiel auf dem Weg zum Qualifikationsspot? 

Ohne arrogant wirken zu wollen oder andere Teams zu diffamieren: Wir hatten nie wirkliche Schwierigkeiten in irgendwelchen Spielen. Aber wenn man es abwägt und alle Spiele subjektiv betrachtet, war natürlich das Halbfinale gegen Österreichs Lieblinge am schwierigsten – zumindest mental. In diesem Spiel wurde letztendlich entschieden, ob wir dabei sein werden oder nicht. 

Habt ihr schon die anderen Teams analysiert auf die ihr in der Gruppenphase trefft? 

Wir haben uns die Teams schon angesehen und haben eine ungefähre Vorstellung, auf wen wir in Wien treffen werden. Vorbereitet bzw. analysiert haben wir die Teams aber noch nicht. Ich selbst habe aber gegen fast alle Spieler und Teams bereits gespielt und kenne deshalb die meisten davon. Wir sind also nicht komplett auf Neuland unterwegs und ich kann meine Kollegen auf die neuen Herausforderungen größtenteils vorbereiten. In der Liga selber lassen wir uns überraschen. 

Gibt es sonst noch etwas, was ihr uns sagen möchtet?

Wir sind aktuell auf der Suche nach einer Partnerorganisation, die uns als Team unterstützt – so könnten wir uns als Spieler noch besser auf die Liga vorbereiten und eine bessere Leistung abliefern. Außerdem möchte ich erwähnen, dass die Turnier-Organisation der ESL beim 1. Qualifier hervorragend war.“ 

Eines ist nach dem Interview klar: Das Selbstvertrauen ist definitiv vorhanden und die konstant dominante Leistung, die sich durch den ganzen Qualifier zog, sollte Grund genug für die Wildcard-Teams sein, sich nicht einfach gemütlich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Wir sind gespannt, wie sich die Austrian Guadians schlagen werden.